Scoop

Bezeichnung für einen sensationellen Exklusivbericht, im (Online-) Journalismus als Steigerung zum “Knüller” verwendet. Herkunft aus dem Englischen (für “das Abgeschöpfte”, “der große Fang”). Ein Scoop basiert in der Regel auf intensiven eigenen Recherchen oder den Tipps von Informanten. Da andere Medien sich bei der Verbreitung eines Scoops auf die zuerst veröffentlichte Meldung und das verbreitende Medium beziehen müssen, steigert ein Scoop das Ansehen und die Glaubwürdigkeit (vgl. “credibility”) des zuerst veröffentlichenden Mediums.

Beispiel: Als einer der größten journalistischen Scoops des 20. Jahrhunderts gilt die Aufdeckung der Watergate-Affäre durch die Washington Post und ihrer beiden Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein, die 1973 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und als ein Triumph der Pressefreiheit gilt.

« Zurück zum Lexikon-Index